Herbert Spindler ist das Aushängeschild
Wie sehr sich das Vertrauen in den Nachwuchs und dessen kontinuierliche Förderung auszahlen, das bewiesen die jungen Radamateure des ARBÖ Salzburg-Stefanitsch. Und bei weiterem konzentriertem Aufbau ist hier durchaus noch eine derartige Steigerung möglich, daß die Leistungsflaute vergangener Jahre nicht nur ausgeglichen, sondern gewaltig umgekehrt werden könnte. „Bei uns geht es zweifelsohne steil aufwärts!" kommentierte mit Hans Stubenvoll ein Experte die Situation des Salzburger Radsportes.
Der Salzburger Radsport ist ja bekanntlich seit geraumer Zeit vereinsmäßig nur noch durch die ARBÖ - Mannschaft vertreten. Und diese ehedem wohl unfreiwillige Konzentration trägt nunmehr doch ein gerüttelt Maß zur aufsteigenden Leistungstendenz bei. Die Jahresbilanz weist aus, daß die 28 Fahrer des Vereines bei insgesamt 48 Rennen in der BRD, der DDR, der Schweiz und Österreich an den Start gingen und sich alle Kategorien berücksichtigt dabei nicht weniger als 21 dritte Plätze, 32 zweite
Ränge und 30 Siege holten.
Erfolgreichster Fahrer der Saison war zweifelsohne Herbert Spindler, der zu den ganz großen Talenten des rotweiß roten Radsports zählt, zwölf Rennen siegreich beendete und dabei in der österreichischen Elite so manche „Kanonen" versetzt. Der Gewinn der österreichischen Juniorenmeisterschaft war ein besonderer Beweis der Stärke Spindlers, der als das derzeitige Aushängeschild für die erfolgreiche Vereinsarbeit beim ARBÖ Salzburg-Stefanitsch anzusehen ist.
An zweiter Stelle der internen Klubrangliste steht Johann Schygulla, der insgesamt vier Siege auf sein Konto buchte. Franz Reindl und Walter Schöchl teilen sich hier Rang drei, jeder erreichte drei Erfolge. Wolfgang Höfstötter fuhr zweimal als erster über die Ziellinie. Franz Spindler, Winkler, Itzlinger, Schweitzer, Kriterium Spezialist Fischwenger und nicht zuletzt Menapace entschieden je eine ihrer jeweiligen Konkurrenzen für sich.
Um in der Saison 1973 nicht einen Rückfall zu erleben, wurde für die ARBÖ -Mannschaft bereits jetzt ein umfangreiches Konditions- und Wintertraining ausgearbeitet. Diese Vorbereitung wird aber auch unbedingt notwendig sein, denn durch ihre Erfolge haben sich einige ihrer Fahrer in die Hauptklasse vorgearbeitet. Und hier müssen sich die Salzburger, die ja alle ganztgig im Beruf oder im Studium stehen, gegen die Profis" der großen Firmenklubs erst behaupten.
Bilanz 1972 | ||||
Folgende Siege und Platzierungen wurden im Jahre 1972 erreicht. | ||||
1. Platz
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2. Platz
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3. Platz
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4. Platz
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5. Platz
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30
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31
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21
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26
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9
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6. Platz
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7. Platz
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8. Platz
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9. Platz
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10. Platz
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18
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11
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10
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2
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5
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Name/Vorname | Siege
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SPINDLER Herbert | 12
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SCHYGULLA Hans | 4
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REINDL Franz | 3
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SCHÖCHL Walter | 3
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HOFSTÖTTER Wolfgang | 2
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SPINDLER Franz | 1
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WINKLER Edi | 1
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SCHMEIßER Martin | 1
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ITZLINGER Jakob | 1
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FISCHWENGER Günter | 1
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MENAPACE Richard | 1
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Spindler war die Nummer eins
Auf eine überaus erfolgreiche Saison blicken die Radamateure des ARBÖ Salzburg zurück. Die 28 Aktiven beteiligten sich an 48 Rennen in der BRD, DDR, der Schweiz und Österreich und errangen 30 Siege. 32 zweite und 21 dritte Plätze. Mit dieser Ausbeute sind die Salzburger Radler in der österreichischen Rangliste zweifellos ganz vorne zu finden.
Die Nummer eins und praktisch die Entdeckung des Jahres war der österreichische Juniorenmeister Herbert Spindler mit zwölf ersten Plätzen.
In der Vereinswertung belegen Johann Schygulla mit vier, Franz Reindl und Walter Schöchl mit jeweils drei Siegen die nächsten Ränge. Das Wintertraining wird überaus intensiv sein, da die kommende Saison, in der etliche Fahrer in der Hauptklasse starten müssen, erhöhte Anforderungen bringt.
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